Ich habe mich sehr gefreut, als ich erfahren habe, dass ich an der einjährigen Weiterbildung zur „Fachpädagogin für Kinder unter 3“ teilnehmen darf.

Inzwischen – kaum einmal umgedreht – ist das Jahr schon wieder vorbei und ich durfte viele tolle Erfahrungen machen und neue Ideen mit frischer Motivation mit in die Arbeit bringen. Die Inhalte der Fortbildung waren vielfältig. Wie in unserer alltäglichen Arbeit behandelten wir als erstes die Eingewöhnung. Wir erfuhren alles über verschiedene Eingewöhnungsmodelle und die Bedeutung dieser wichtigen Zeit. Denn eine gelungene Eingewöhnung ist die Basis einer erfolgreichen Krippenpädagogik und grundlegend dafür, ob die Kinder sich in der Gruppe wohl fühlen. Wir befassten uns mit konkreter Praxis (Spielideen, die achtsame Pflege der Kinder und nicht zuletzt auch der Elternarbeit), sowie mit interessanter Theorie (der Gehirnentwicklung von Kleinkindern und verschiedenen Beobachtungsmodellen). Als sehr hilfreich habe ich auch die Möglichkeit zum Austausch mit anderen Kollegen und Kolleginnen empfunden. So kann man mal anderswo „die Nase reinstecken“ und das ein oder andere mitnehmen.

 

Doch neben all den schönen konkret umsetzbaren Ideen und dem Fachwissen ist und bleibt für mich vor allem eines sehr wichtig: Die Bedeutung von uns Betreuern in der Krippe für unsere Kinder. Denn die Kinder sind zum ersten Mal von ihren Eltern getrennt. Sie brauchen sensible Bezugspersonen, denen sie vertrauen können und die ihre Bedürfnisse erfüllen und einfach für sie da sind. Das zeigte mir nochmal deutlich unsere Rolle und Verantwortung als Krippenpersonal auf.

Ich bin der Spielburg sehr dankbar, dass mir die Weiterbildung ermöglicht wurde und ich möchte mich vor allem bei unseren Käfereltern herzlich für ihr Vertrauen bedanken!

Sarah Kunze