Corona-Infos für Eltern

14.03.20: Ausnahmen für die Betreuung in Kindertagesstätten

Liebe Eltern, 

bitte beachten Sie die unten Stehenden Informationen zu Ausnahmen bei der Betreuung der Kinder in Kindertagesstätten. Neu hinzugekommen sind Personen, die die öffentlichen Infrastrukturen und der Lebensmittelversorgung aufrechtzuerhalten haben.

Sollten die Ausnahmeregelungen bei Ihnen greifen bitten wir sie, uns IN JEDEM FALL über das Kontaktformular unserer Website unverzüglich anzuschreiben. Bitte schreiben Sie uns AUCH an, wenn die Ausnahmeregelungen bei Ihnen greifen, sie jedoch KEINE Betreuung Ihres Kindes in der Spielburg benötigen!


"Ausnahme vom Betretungsverbot:
Ausgenommen von dieser Regelung sind Kinder, deren Erziehungsberechtigte in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und aufgrund dienstlicher oder betrieblicher Notwendigkeiten an einer Betreuung ihrer Kinder gehindert sind. Hierzu zählen insbesondere alle Einrichtungen, die der Aufrechterhaltung der Gesundheitsversorgung und der Pflege sowie der Behindertenhilfe, Kinder- und Jugendhilfe, der öffentlichen Sicherheit und Ordnung einschließlich der nichtpolizeilichen Gefahrenabwehr (Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz), der Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen (Telekommunikationsdienste, Energie, Wasser, ÖPNV, Entsorgung), der Lebensmittelversorgung und der Handlungsfähigkeit zentraler Stellen von Staat, Justiz und Verwaltung dienen. Für diese Kinder ist ein Betreuungsangebot zur Verfügung zu stellen. [Im heute versandten Elternbrief war die Lebensmittelversorgung noch nicht enthalten.]

 

Voraussetzung ist weiter, dass kein anderer Erziehungsberechtigter verfügbar ist, um die Betreuung zu übernehmen. In Fällen, in denen nur einer der beiden Erziehungsberechtigten im Bereich der kritischen Infrastruktur beschäftigt ist, besteht keine Ausnahme vom Betretungsverbot, da dann der andere Elternteil die Betreuung übernehmen muss. Bei Alleinerziehenden genügt es, wenn der alleinerziehende Elternteil zur genannten Gruppe gehört.

Des Weiteren gelten folgende Voraussetzungen:

  •   Das Kind weist keine Krankheitssymptome auf,

  •   das Kind war nicht in Kontakt zu infizierten Personen bzw. seit dem Kontakt mit

    infizierten Personen sind 14 Tage vergangen und

  •   das Kind hat sich nicht in einem Gebiet aufgehalten, das durch das Robert Koch-

    Institut (RKI) im Zeitpunkt des Aufenthalts als Risikogebiet ausgewiesen war oder innerhalb von 14 Tagen danach als solches ausgewiesen worden ist (die Liste der Risikogebiete ist tagesaktuell abrufbar im Internet unter https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html), oder seit seiner Rückkehr aus diesem Risikogebiet sind 14 Tage vergangen.

    Die Erziehungsberechtigten dürfen – abgesehen von den dargestellten Ausnahmen – ihre Kinder nicht in die Einrichtung bringen. Der Rechtsanspruch auf Betreuung nach § 24 SGB VIII ist insoweit eingeschränkt."


 

Info bezüglich des Corona-Virus

===-Update-=== Bitte beachten Sie die Elterninformation vom Staatsministerium für Familie Arbeit und Soziales 

 

Liebe Eltern, 

wie Sie wahrscheinlich bereits erfahren haben, hat die bayerische Staatskanzlei beschlossen, vom kommenden Montag, dem 16.03.2020, bis Samstag, den 19.04.2020 ein Betretungsverbot für Kindertageseinrichtungen auszusprechen. An diese Weisung ist auch die Spielburg gebunden. Bitte beachten Sie hierzu auch die unten stehende Information vom Staatsministerium für Soziales, welche von der Website des Ministeriums stammt: Link zum Staatsministerium.

 

Sollten die Ausnahmeregelungen bei Ihnen greifen bitten wir sie, uns IN JEDEM FALL über das Kontaktformular unserer Website unverzüglich anzuschreiben. Bitte schreiben Sie uns AUCH an, wenn die Ausnahmeregelungen bei Ihnen greifen, sie jedoch KEINE Betreuung Ihres Kindes in der Spielburg benötigen!

 

Herzliche Grüße und Gottes Segen

 Ihr Trägervertreter

Diakon David Mühlendyck

 

Veröffentlichung des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales vom 13. März 2020:

"Grundsätzlich wird es von Montag, den 16. März 2020, bis Samstag, den 19. April 2020, ein Betretungsverbot für Kinder in Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte geben. Ein Betretungsverbot für Beschäftigte wird es nicht geben.

Es wird Ausnahmen für Kinder geben, wenn beide Erziehungsberechtigte des Kindes, im Fall von Alleinerziehenden der Alleinerziehende, in Bereichen der kritischen Infrastruktur tätig sind und

  • die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • die Kinder nicht in Kontakt zu infizierten Personen stehen bzw. seit dem Kontakt mit infizierten Personen 14 Tage vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome aufweisen,
  • die Kinder sich nicht in einem Gebiet aufgehalten haben, das durch das Robert Koch-Institut (RKI) aktuell als Risikogebiet ausgewiesen ist (tagesaktuell abrufbar im Internet unter beim Robert-Koch-Institut) bzw. 14 Tage seit Rückkehr aus diesem Risikogebiet vergangen sind und die Kinder keine Krankheitssymptome zeigen (vgl. Allgemeinverfügung vom 06.03.2020).

Zu den Bereichen der Kritischen Infrastruktur zählen insbesondere die Gesundheitsversorgung, die Aufrechterhaltung der öffentlichen Sicherheit und Ordnung und die Sicherstellung der öffentlichen Infrastrukturen sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderung und stationäre Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Konkretisierungen erfolgen im Lauf des Tages.

Für Kindertageseinrichtungen, Kindertagespflegestellen oder Heilpädagogische Tagesstätten bedeutet dies, dass die Kinder, die vom Betretungsverbot ausgenommen sind, in der Kindertageseinrichtung betreut werden, die sie gewöhnlich besuchen. Es werden also keine speziellen Notfallkitas eingerichtet, sondern jede Kindertageseinrichtung, Kindertagespflegestelle oder Heilpädagogische Tagesstätte hat eine entsprechende Notbetreuung sicher zu stellen."